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In Zusammenarbeit mit deutschen und ausländischen Jugendlichen ist ein Science Fiction-Kurzfilm entstanden. Darin wird die Geschichte einer Gruppe junger Menschen erzählt, die ihren Heimatplaneten verlassen und sich auf eine Reise durch fremde Galaxien begeben. Das Drehbuch wurde von den realen Erlebnissen der Flüchtlinge inspiriert. Eindrücke, Erfahrungen und Erinnerungen wurden in eine fiktionale Welt transformiert. 
Migration, Begegnung mit dem Fremden und die fortschreitende Veränderung unserer Gesellschaft gehören zu den wichtigsten Themen unserer Gegenwart. Die dramatischen Erzählungen der Menschen, die nach Deutschland flüchten, klingen für die hier Lebenden fremd, irreal und beinahe virtuell, da sie jenseits unserer Erfahrungswelt liegen. Um den für uns unwirklichen Charakter der Reise darzustellen bedient sich der Film formaler Mittel wie einer Computerspielästhetik: Einzelne Szenen sind mit Punkteständen, Bildlegenden und Countdowns versehen, wodurch Realität und Fiktion nicht nur inhaltlich sondern auch gestalterisch verschwimmen. Unterschiedliche Perspektiven auf die Themen „Fremdheit, Begegnung und Annäherung“ sind in esc in einer neuen Form zusammen geflossen.
Rudliebstraße 2, 81925 München, 10.März.2019